Die Wirkung des Meeres auf Körper und Geist

Wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut. Feinkörniger Sand unter den Füßen.

Auf den Lippen der Geschmack salziger Luft. Im Ohr das Rauschen der Wellen.

Der Blick geht weit in die Ferne.

Ein Aufenthalt am Meer ist wie eine Rückkehr zu jener Form von Sinnlichkeit, die uns im alltäglichen Erleben zu oft verwehrt bleibt. Doch nicht nur die Sinnlichkeit macht das Meer zu einem unserer liebsten Zufluchtsorte. Vor allem die wohltuende Wirkung auf Körper und Geist ziehen uns immer wieder in seine Nähe.

Geprägt von Sonne, Salzwasser, Wind und Luftfeuchtigkeit übt das sogenannte Reizklima, das in küstennahen Umgebungen herrscht, eine stimulierende Wirkung auf unser Immunsystem aus. Dabei sind nicht nur die Sommermonate am Meer bereichernd für Körper und Geist. Im Winter zwingt die kühle Meeresbrise unseren Körper, sich durch Wärmebildung an das raue Klima anzupassen und fördert dadurch Organismus und Immunabwehr.

Neben den positiven Auswirkungen auf das Immunsystem, lässt die besonders pollen- und staubarme Meeresluft uns Raum zum Durchatmen. Lange Spaziergänge direkt in der Brandungszone, wo der Salzgehalt des Wassers am höchsten ist und die feinen Salzwassertröpfchen direkt in die Atemwege gelangen können, wirken wahre Wunder. Die salzhaltige Luft klärt die Atemwege und reinigt die Lunge. Regelmäßige Aufenthalte am Meer haben daher das Potenzial, Atemwegs- und Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Die Haut ist ein weiteres Organ, auf das ein Aufenthalt am Meer positive Auswirkungen hat. Meersalz stimuliert ihren Regenerationsprozess auf natürliche Weise und verfeinert so das Hautbild. Schwimmen in Salzwasser löst abgestorbene Hautschüppchen und hinterlässt ein angenehm weiches, frisches Hautgefühl.

Neben seiner körperlich-sinnlichen Komponente hat das Meer ebenfalls Einfluss auf unseren Geist. Die Anziehungskraft des Meeres rührt unter anderem von dem landschaftlichen Kontrast zu unserem modernen Alltag. Die uneingeschränkte Sicht in die Ferne des Horizonts erzeugt Freiheitsgefühle, die alltägliche Sorgen davontragen und zum Tagträumen einladen. Das stete Meeresrauschen klingt wie Musik im Kontrast zu Straßenlärm und Stimmengewirr. Der gleichmäßige Rhythmus der Brandung und das Lichtwellenspektrum des blau-grünen Meeres wirken beruhigend und stressmindernd.

Die Folgen: Das Gehirn entspannt sich, Gedanken können frei fließen, die Wahrnehmung verbessert sich und unser Geist öffnet sich für Kreativität und neue Ideen. Zusätzlich werden grundlegende kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis und Aufmerksamkeit verbessert.

Die positive Wirkung des Meerwassers auf unseren Körper geht vor allem auf seine Zusammensetzung zurück. Natriumchlorid macht gut drei Viertel der gelösten Stoffe im Meerwasser aus. Hinzu kommen Mineralien wie Kalium, Kalcium und Magnesium. Naturbelassene Meersalze die diesem Nährstoffreichtum entspringen, unterscheiden sich damit deutlich von raffinierten Salzen, die fast ausschließlich aus Natriumchlorid bestehen.

Die Salze der Salinas d’Es Trenc enthalten mehr als 80 Mineralien und Spurenelemente. Ihr Anteil an Magnesium (Mg) ist bis zu 20 Mal höher als in anderen Meersalzen. Die Anteile von Kalium und Kalzium sind doppelt so hoch. Durch diese Zusammensetzung eignen sie sich nicht nur hervorragend zum Würzen und Verfeinern unserer Mahlzeiten, sondern bieten ebenfalls eine wertvolle Ergänzung der täglichen Beauty-Routine.